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  • Am 23. Mai 2025 greift eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof Passanten mit einem Messer an. 18 Menschen werden verletzt. Der syrische Geflüchtete Muhammad al Muhammad greift ein, hält die Täterin am Boden und verhindert womöglich noch Schlimmeres. Die Presse feiert ihn als Helden. Doch online formiert sich zeitgleich eine Hass-Kampagne, die seine Existenz infrage stellt. Rechte Accounts behaupten, Al Muhammad sei eine Erfindung – ein inszenierter Held, konstruiert von Medien, um Geflüchtete in ein positives Licht zu rücken. Was steckt hinter dieser Desinformationskampagne? Und warum glauben so viele Menschen an solche Verschwörungsmythen? Die ZAPP-Autor*innen Raja Khadour, Sulaiman Tadmory und Alice Echtermann entschlüsseln die rechte Verschwörungserzählung und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz. Und sie treffen Muhammad al Muhammad vor Ort in Hamburg. Welche Folgen haben die massiven Anfeindungen für ihn?